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Seite 2 1 | |
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| Beitrag von Johannes Schmäring vom
27.11.2009 um 00:10 |
| Die Gründe für eine Strukturreform im Bistum Erfurt sind zu hinterfragen. Priestermangel ? Wenig Geld ? Das vor 40 Jahren hohe Bild vom Pfarrer als Ideal ist heute im Negativen angekommen. Mit akressiven Unglauben und weithin verweltlichtem Gedankengut werde auch ich konfrontiert. |
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| Beitrag von Maria Hohmann vom
26.11.2009 um 22:48 |
Den drei Priestern des Priesternetzwerkes und dem Theologen Dr. Düren haben wir zu verdanken, dass sie die schleichende Gefahr zu Sprache gebracht haben, die den ohnehin im Schwinden begriffenen deutschen Katholizismus von neuer (anderer) Seite bedroht.
Diese Gefahr kommt aus massiven Versuchen die Seelsorge-Strukturen in Deutschland derart zu verändern, dass zum Verdunsten und Verschwinden der Glaubenssubstanz der katholischen Getauften auch noch ein zunehmendes Verschwinden der kirchlichen Präsenz durch die Priester in Städten und Gemeinden hinzukommt.
Das Ausmaß und die Tragweite dieser Strukturveränderungen betreffen das Grundverständnis des priesterlichen Dienstes in der Kirche, wie es die Tradition und das Kirchenrecht festlegen und zielen letzten Endes auf eine „Ent-Priesterlichung“ der deutschsprachigen Kirche.
Die Treue zu Lehre und Liturgie der Kirche sind in diesem Pastoralen Prozess anscheinend der Karriere des Priesters schädlich.
Die Nähe zur „Kirche von unten“ zumindest aber „Modernität“ oder auch „Offenheit“ genannt, ist als Vorraussetzung für den Job des „kanonischen Leiters“ der Pfarrverbünde, besonders geeignet.
Hinzu kommen die inzwischen durchweg gruppendynamisch ausgerichteten Schulungen dieser Leiter, die dann durch entsprechende Gruppenprozesse die grundlegende Umstrukturierung der Kirche in die entsprechend keineswegs mehr wirklich katholische Richtung gewährleisten.
Den modernistischen Kirchenveränderern geht es um die Installierung einer Laienkirche mit einer weitgehenden Entmachtung der Geistlichkeit.
Niemand hat etwas gegen Strukturen einzuwenden, die bei den Gläubigen die Kenntnis des Glaubens vertiefen, die Teilname am sakramentalen Leben der Kirche und das Leben aus diesem Glauben fördern. Das aber muss das einzige und alleinige Kriterium jeder Reform sein, aber dies ist bei diesen weit reichenden Strukturveränderungen nicht der Fall.
Mit dem Ausruf eines Jahres der Priester hat der Hl. Vater seine besondere Sorge um Priesterberufungen ausgedrückt und um Gebet und Opfer für Berufungen gebeten. Wir brauchen treue und heilige Priester, denn treue und heilige Priester formen treue und heilige Gemeinden.
Der Priester hat eine Aufgabe, die man gut mit den Worten des hl. Pfr. von Ars umschreiben kann, die er einem Hirtenjungen sagte, nachdem er diesen nach dem Weg nach Ars gefragt hatte: „Du zeigst mir den Weg nach Ars und ich werden dir den Weg in den Himmel zeigen.“
Der Priester muss wie eine Tür sein, die immer für alle offen steht.
Mit der Bitte der Hl. Theresia vom Kinde Jesu möchte ich schließen und mit der festen Überzeugung, dass Jesus diejenigen, die ihn anflehen in ihren Nöten, nicht im Stich lässt:
„O Herr, sende heilige Priester deinem Volk!“
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| Beitrag von Udo Borkner vom
25.11.2009 um 23:06 |
Die Fusionierung steht sicher realiter nicht zur Debatte; ich glaube, daß weder der offizielle Protestantismus – welcher Richtung auch immer –, noch die katholische Kirche im Moment ein wirkliches Interesse an so einem Schritt hätten.
Wenn man aber die Augen nur auf Deutschland, Österreich und die Schweiz richtet und die übrige Weltkirche unbeachtet läßt, dann liegt man sicher nicht falsch mit der Behauptung, daß ein großer Prozentsatz der Katholiken in den genannten Ländern bereits protestantisch denkt, fühlt und glaubt.
Es gab einmal einen Grundsatz in der Kirche: Wer auch nur einen einzigen Glaubenssatz bestreitet oder in Zweifel zieht, gibt den ganzen Glauben auf. Heutzutage wird auch von Gläubigen, die sich für gut katholisch halten, alles mögliche bestritten oder in Zweifel gezogen.
Es herrscht in weiten Teilen – bei den abständigen Katholiken, die nur zu Weihnachten eine Kirche von innen sehen noch viel mehr als bei den Kirchgängern – doch diese beklagenswerte Supermarkthaltung: Das nehme ich, das nehme ich nicht, das probiere ich mal aus, hier ist das Haltbarkeitsdatum abgelaufen (z.B. Zölibat), das brauche ich nicht und das will ich nicht, Sonderangebote nehme ich wahr, aber es muß alles möglichst billig zu haben sein.
Was dann übrig bleibt, ist der weitverbreitete gängige Privatglaube, der stolz darauf ist, eigene, individuelle Wege zu gehen, der sich für unabhängig und reif hält und – natürlich – nur dem eigenen Gewissen folgt.
Wenn man dann noch hört, daß viele Priester gar nicht mehr glauben, daß sie den Gottesdienstbesuchern den wirklichen Leib Christi ins Patscherl drücken, dann kann man schon ins Grübeln kommen und sich fragen, was aus der katholischen Kirche geworden ist.
Und wenn einem dann noch die Schriften von zum Beispiel Robert Mäder oder Dietrich von Hildebrand in die Hände geraten, dann kommen einem gelegentlich die Tränen...
Laudetur Iesus Christus
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| Beitrag von Renate vom
25.11.2009 um 17:31 |
Wie kann das sein?
In der Ev. Kirche haben wir diese "Segnungen" doch leibhaftig: Frauenordination, Aufhebung des Zölibates und Demokratie? von Unten!
Und? Glaubensschwund, leere Kirchen, "alles-gleich-gültig" beliebig, dem Zeitgeist vorausgaloppierend.
Dergleichen wünsche ich mir nicht. Dann kann man ja gleich fusionieren.
Shalom
Renate
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| Beitrag von Udo Borkner vom
24.11.2009 um 13:02 |
Ob es viele sind, die ihren priesterlichen Beruf gottgefällig ausüben, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß es in manchen Diözesen sehr schwer ist, solche Priester zu finden.
Was soll man tun, wenn es in der näheren bis mittelweiten Umgebung ausschließlich „Krawattianer“ gibt, die nicht eben erpicht darauf sind, als Priester erkannt zu werden? Was soll man tun, wenn vor lauter Ökumene der katholische Glaube immer mehr verschwindet?
Wenn eifrige Mitarbeiter in der Gemeinde, liebe, gute Menschen, keinen Unterschied mehr machen zwischen dem Leib Christi in der katholischen Eucharistiefeier (Heilige Messe hört man immer seltener) und dem protestantischen Abendmahl?
Wenn man sich einen heiliggesprochenen Dr. Luther sehr gut vorstellen kann?
Wenn man nach der hoffentlich baldigen Aufhebung des Zölibats, der Einführung der Frauenpriesterweihe und der Stärkung der Demokratie in der Kirche endlich damit rechnen darf, den oft versprochenen Aufbruch endlich Wirklichkeit werden zu sehen?
Wenn Pfarrgemeinderäte, Kommunionhelfer, Lektoren, Kommunion- und Firmhelfer kaum noch etwas von ihrem Glauben wissen, weil zumindest die Jüngeren einen weithin verheerenden „Religionsunterricht“ genossen haben?
Wenn kirchliche Regeln disziplinärer aber eben auch zunehmend moraltheologischer Art lächelnd ignoriert werden, weil man ja – man liest es oft in der Zeitung – an der Basis schon viel weiter ist als etwa in Rom?
Wenn man die Bitte des Papstes hinsichtlich der Korrektur der falsch übersetzten Wandlungsworte (für viele = für alle) einfach ignoriert und damit deutlich macht, wie herzlich gleichgültig einem Bitten aus Rom sind?
Wenn man miterleben muß, wie alles mögliche toleriert und hofiert, gut Katholisches aber mit aller Härte oftmals haßerfüllt bekämpft wird?
Wenn man die Angst der deutschen Bischöfe förmlich riecht, um Gottes Willen nicht mit der veröffentlichten Meinung in Konflikt zu geraten?
Wenn man sieht, wie sie sich biegen und drehen und wenden und erklären und interpretieren und verwässern und entschärfen?
Was soll man da tun? Weggehen, durchhalten, aushalten, innere Emigration, orthodox werden?
Laudetur Iesus Christus Udo Borkner
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| Beitrag von Helene Esser vom
22.11.2009 um 13:33 |
| Ich bin froh zu erfahren,dass es wohl noch eine Menge Priester gibt,die ihre Weihe als Lebensaufgabe verstehen und ihre Berufzng nicht als Job mit vorzeitigem Ruhestand leben möchten.Wenn sie dann auch die liturgie ohne Ringelpitz mit Anfassen feiern, ist auch eine andächtige Mitfeier möglich.Allen Danke! |
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| Beitrag von Renate Domin vom
21.11.2009 um 01:37 |
Ja, die Lage der Jünger Christi wird, bis die siebte Posaune erklingt, immer ein Ringen mit Gott und der Welt sein. Ich denke, jeder kann in seiner real existierenden Gemeinde seinem Pfarrer den Rücken stärken. Die wenigsten bemerken, dass er nicht Gott ist und das Paradies noch auf sich warten lässt. Mich stört allenthalben diese Konsumentenhaltung der Schäfchen. Kuschelevangelium, Dorfgott und Religion light.
Uns fragt doch keiner, ob wir die Bibel auswendig können und religiös sind. Das waren die Pharisäer auch. Ich werde gefragt, was mein Gott für mich getan hat in Leid und Krisen. Dann erst kann man prima Zeuge sein.
In Zeiten der Entchristlichung Deutschlands/Europas, müssen wir alle zusammenstehen und den Fürsten der Finsternis an bei den Hörnern packen. Andere warten nur darauf, in dieses Vakuum zu stossen.
Gaudete!
Renate Domin
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| Beitrag von Gerda Welsch vom
19.11.2009 um 16:32 |
Grüß Gott,
Ihnen allen einen abendlichen Gruß und ein Vergelt`s Gott für diese tollen Seiten, die nicht nur für Priester interessant sind! Hier können sich auch Laien informieren und endlich einmal klar das finden, was unseren katholischen Glauben ausmacht. Mir ist es schon oft eine große Hilfe gewesen, wenn es darum geht, den Familien Glaubenswahrheiten zu vermitteln.
Im Moment arbeiten wir von NET (NeuEvangelisierung für das Tertio Millennium – ein Apostolat des Regnum Christi) an einer katechetischen Mappe für Kinder zum Thema: Der gute Hirte (Anlass natürlich das Priesterjahr). Hierbei geht es um Hirten allgemein, aber auch um Christus als guten Hirten und die Hirten in der Kirche, wie beispielsweise der Pfarrer von Ars, Don Bosco, Philipp Neri, Bonifatius sowie dem Papst, die Bischöfe und Sie als Priester im Hirtendienst. Alles endet mit einer Dankes-Mission an die Pfarrer der Pfarreien. Die Kinder haben in den von uns entwickelten Programmen für Camps die Möglichkeit, all dieses im freudigen Miteinander und in Spiel, Action und Spaß verpackten Katechesen während einer einwöchigen Ferienfreizeit kennenzulernen. Sehr dankbar bin ich hier auch ihre Info dazu nutzen zu können, ebenso, wenn ihrerseits oder von den Lesern noch Ideen dazu einfließen würden.
Gottes reichen Segen udn seinen Heiligen Geist für Ihre weiter Arbeit! |
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| Beitrag von Stefan Scheifele vom
14.10.2009 um 11:46 |
Ein herzliches Vergelt´s Gott für diese Seite mit reichhaltiger Informationslage, mitbrüderlicher Solidarität und gut fundierten Arbeitshilfen!!!
pax et bonum
Stefan Scheifele, Militärpfarrer Neapel |
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| Beitrag von Theologe Michael M. P. Wi vom
20.08.2009 um 22:37 |
Dem Netzwerk gutes Gelingen und Gottes Segen!
Theologe Michael M. P. Wittmann, Fronhof 2, D-79359 Riegel |
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| Beitrag von Priester Gottes vom
20.08.2009 um 14:52 |
Herzlichen Glückwunsch zur neuen Gestaltung der Homepage! Sieht sehr schick und professionell aus. Wünschen würde ich mir, dass die neue HP häufiger aktualisiert wird als die alte und mehr Nachrichten aus den Diözesen enthält. Die Pfarreienzerstörung und das Mobbing gegen glaubenstreue Priester sind ja ein bundesweites Phänomen, über das ich mich lieber hier als z.B. bei XXXXX.net informiere.
Super sind die hier die Arbeitshilfen, auf die ich immer wieder zurückgreife. Danke dafür und für die Arbeit des Netzwerkes! |
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| Beitrag von dem Sprechergremium vom
19.08.2009 um 09:55 |
| Hiermit eröffnen wir das Gästebuch und freuen uns auf Einträge durch die Besucher unserer neu gestaltenten Homepage. |
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